Geschichte
... der Herrenberger Schwesternschaft
Am 16. Juni 1913 wurde auf Initiative der Pfarrer des Herrenberger Kirchenbezirks der "Verband für besoldete Krankenpflegerinnen christlicher Gesinnung" gegründet. Sein Zweck war die Gewinnung und Ausbildung von Krankenschwestern für die Arbeit in der ambulanten Pflege. In sorgfältiger Vorberatung mit den bestehenden Mutterhäusern innerhalb der württembergischen Landeskirche entstand hier eine neue Schwesternschaft für evangelische Frauen, die sich zur Krankenpflege im Namen Jesu berufen wussten, aber nicht zum Weg einer Diakonisse. Die Zugehörigkeit zur Schwesternschaft blieb grundsätzlich freiwillig und eigener Verdienst und Rentenanspruch machten ein unabhängiges Leben - auch im Ruhestand - möglich.
... der Korntaler Schwesternschaft
1926 gründeten Heidi Denzel und Ida Rall die Hausschwesternarbeit als Arbeitszweig des Evangelischen Volksbundes. Ziel war es, Frauen durch die Ausbildung zur Hausschwester (heute Familienpflegerin bzw. Familienpfleger) zu befähigen, Familien in Krankheits- und Notsituationen zu unterstützen. Die daraus entstehende Schwesternschaft fand später ihren Sitz in Korntal. 1957 kam es zum Zusammenschluss mit der Landschwesternschaft, die 1947 von Dekan Theodor Gerhardt in Heilbronn gegründet worden war.
2007 Nach einiger Zeit der verstärkten Zusammenarbeit und des Sich-Annäherns schlossen sich die "Herrenberger" und die "Korntaler" zu einer Gemeinschaft zusammen.
... und heute
ist das Mutterhaus in Herrenberg mit der Mutterhauskirche Zentrum und Begegnungsstätte der Schwesternschaft. Das ehemalige Mutterhaus in Korntal bleibt ein weiterer wichtiger Treffpunkt. Als Glaubens-, Dienst- und Weggemeinschaft sehen wir unsere Schwerpunkte in der Ausbildung, in fachlicher Fortbildung und geistlicher Zurüstung der Schwestern und Brüder für ihren diakonischen Dienst und in der gegenseitigen Begleitung.


