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Am 28. Juni erhielten die Bewohner des Nikolausstifts bereits zum 2. Mal Besuch von den „Tanzmäusen“ und den „Groovy Dancing Kids“. Die beiden Kurse der VHS Deckenpfronn unter Leitung von Frau Karin Stoll finden normalerweise in der Schulgymnastikhalle statt. Am vergangenen Mittwochnachmittag nun durften die etwa 40 Kinder im Eingangsbereich des Nikolaus-Stifts zeigen, was sie in den vergangenen Wochen einstudiert hatten.

NST Tanzkinder

In schicken, orangefarbigen T-Shirts begeisterten sie die Zuschauer, unter denen auch viele Eltern, Geschwister, Omas und Opas waren, mit ihren tollen Darbietungen. Zuerst kamen die „Tanzmäuse“, Kinder im Alter zwischen vier und sechs und begrüßten die Zuschauer mit einem lauten Hallo. Beim bekannten Ententanz wurde immer wieder viel gelacht und geklatscht, alles war in Bewegung.

Den vielen Bewohnern sah man ihre Begeisterung förmlich an. Dann tanzten die „Groovy Dance Kids“, Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Bei dem Tanz aus „Move your Body“ zeigten sie, wie man Musik und Tanz verbinden kann, was unter der tollen Choreographie und Leitung von Frau Stoll sehr gut klappte. Die Zuschauer klatschten nach jedem Tanz begeistert Beifall. Die Kinder, die natürlich vor der ersten Aufführung noch etwas aufgeregt waren, spornte der Beifall dann noch mehr an. Mit Zugaben –Rufen wurden die Kinder verabschiedet und alle durften aus einem großen Korb Süssigkeiten mit nach Hause nehmen. Frau Stoll erhielt als Dank ein schönes Blumengesteck. Dann wurden alle noch zu Getränken und Muffins in das Felgerzimmer eingeladen.

An die beiden Tanzgruppen mit Frau Stoll ein ganz großes Dankeschön vom Nikolaus-Stift sowie der Rollstuhlgruppe für diesen schönen und unterhaltsamen Nachmittag. Alle freuen sich schon wieder auf ein nächstes Mal in der Weihnachtszeit.


Schon zum 5. Mal kam am13. Juni der Seniorenbläserchor von Calw mit 18 Bläsern unter der Leitung von Hermann Wagner aus Gechingen zu einem musikalischen Nachmittag in die Seniorentagesstätte. Gekommen waren auf Einladung der Rollstuhlgruppe die Bewohner des Nikolaus-Stifts, Deckenpfronner Bürger, die an den Rollstuhlausfahrten teilnehmen, ehrenamtliche Betreuer und „Schieber“ der Rollstuhlgruppe, sowie Angehörige, Gäste und Mitarbeiter des Nikolaus-Stifts.

NST Bläser

Die etwa 60 Besucher genossen ein abwechslungsreiches Programm, das Hermann Wagner routiniert und launig gestaltete. Zwei Musikstücke aus der klassischen Literatur eröffneten den Nachmittag. Dann gab es für alle (Zuhörer und Musiker) beim gemütlichen Zusammensitzen Kaffee, sonstige Getränke, Kuchen und Butterbrezeln. Es wurden Liederbücher ausgeteilt und unter dem Motto: „Sie wünschen, wir spielen“ durfte sich jeder, der wollte, ein Wunschlied aussuchen. Beliebte und bekannte Lieder wie „Geh aus mein Herz und suche Freud“, „Wohlauf in Gottes schöne Welt“, „Wahre Freundschaft“ oder „Kein schöner Land“ wurden begeistert gesungen und von den Bläsern begleitet. Immer wieder gab es viel Beifall. Dass die Bläser auch gut singen können, bewiesen sie mit „Danket dem Herrn“ und dem „Feierabend“ –Lied.

Für das Lieder erraten mit Manfred Kusterer, Trompete und Reinhold Betsch, Mundharmonika, gab es als Belohnung ein Schokolädle. Zwischendurch gab Hermann Wagner immer wieder eine lustige Anekdote zum Besten und es wurde viel geschmunzelt und gelacht. Einen besonderen Leckerbissen hatte Manfred Kusterer noch auf Lager. Ergriffen lauschten alle dem Il Silencio für Solo –Trompete, das sich besonders Rolf Gäbele für alle gewünscht hatte.

Viel zu schnell verging die Zeit und die Bläser verabschiedeten sich schließlich mit dem Bonhöfer –Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Mit dem 23. Psalm gab es einen besinnlichen Abschluss des Nachmittags.


Am 17. Mai war es endlich wieder soweit. Bei warmem sonnigem Wetter fand unsere erste Rollstuhlausfahrt 2017 statt. Die Betreuer im Nikolaus-Stift hatten schon alles vorbereitet, die Rollstühle standen bereit, Sonnenhüte, Decken und Sonnenschutzcreme war hergerichtet. Getränke, kleines Vesper und Liederblätter wurden verteilt, dann machten sich 17 Rollstuhlfahrer und ihre Schieber auf den Weg.

Ziel war heute der Pferdehof Schneider, den wir nach einem kleinen Umweg ansteuerten. Alle genossen die herrliche Natur, die Frühlingsdüfte, den blauen Himmel, die saftigen grünen Wiesen, die gelben Rapsfelder und die gute Sicht Richtung Schwarzwald.

Auf dem Pferdehof herrschte reger Betrieb und wir legten eine längere Pause ein zum Zuschauen, Schwätzen, Trinken und Lieder singen. Viel zu schnell verging die Zeit und wir mußten wieder heimwärts fahren. Es war ein sehr schöner Ausflug zur Eröffnung der Sommerausfahrten.

NST Rollstuhlgr 2017

Liebe Deckenpfronner/Innen

Sie sind ganz herzlich eingeladen, auch einmal auszuprobieren welche Freude und Genugtuung der Umgang mit unseren älteren Mitbürgern bringt, denen wir einen kleinen Teil unserer Zeit und viel Freude schenken möchten. Wenn Sie ein wenig mehr Zeit haben, weil Ihre Kinder jetzt in der Schule sind, oder weil Sie Ihren beruflichen Alltag hinter sich gelassen haben, und wenn Sie uns ab und zu (oder regelmäßig) mittwochs unterstützen wollen, dürfen Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen.

Ansprechpartner: Peter Bauer (07056-927393) und Doris Süsser (07056-4246)


Am 25. April war die Bläserklasse der Jerg-Ratgeb-Realschule aus Herrenberg bei der Rollstuhlgruppe zu Gast. Unter der Leitung von Frau Pfeifer kamen etwa 20 Kinder der Klassen 5 und 6 in die schön geschmückte Seniorentagesstätte. Bei Kaffee und Kuchen lauschten die Bewohner, Angehörige und Gäste den Darbietungen der jungen Musiker.

Diese hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und zeigten gekonnt, was sie im letzten halben Jahr eingeübt hatten. Der Bruder Jakob wurde sogar als mehrstimmiger Kanon gespielt und es durfte auch mitgesungen werden. Jedes Musikstück wurde von den Kindern mit einem kleinen Gedicht oder einer schönen Ansage angekündigt und so entdeckte man darunter auch manche berühmte Melodie bekannter Komponisten. Besonders schön war auch die Vorstellung der einzelnen Instrumente wie Trompete, Saxophon, Querflöte, Hörner oder auch das Schlagzeug. Mit riesigem Beifall, Blumen, einem Korb Süssigkeiten und einer Kuchenplatte mit Muffins wurde die Bläserklasse und ihre Leiterin, Frau Pfeifer verabschiedet und gleich für nächstes Jahr wieder eingeladen. Herr Bauer von der Rollstuhlgruppe und Frau Schumann vom Nikolaus-Stift sprachen zum Schluss allen Beteiligten noch ein großes Lob aus und bedankten sich sehr herzlich im Namen aller Bewohner.


Am 5. April war die Rollstuhlgruppe von der Gottlob-Ernst-Grundschule in Deckenpfronn eingeladen. So zog am Nachmittag eine ganze Karawane von Rollstuhlfahrern und Fußgängern mit Rollatoren vom Nikolaus-Stift hinauf in die Schule. Frau Riegler hatte mit ihren Musikschülern der 2.,3.+ 4. Klasse ein tolles Programm eingeübt.

20 bunt gekleidete Jungs und Mädchen gaben ihr Bestes und erfreuten die Zuhörer mit bekannten Liedern und Singspielen, aufgelockert durch passende Gedichte und launige Ansagen. Am Keyboard wurde die Gruppe von der Mutter von Frau Riegler souverän begleitet. Nach etwa einer Stunde gab es großen Beifall und zum Dank eine schöne Zugabe. Die Rollstuhlgruppe bedankte sich herzlich mit Blumen für die Damen. Für die Kinder gab es Tütchen mit Süßigkeiten. Die Eltern der Schüler hatten gebacken und alle waren noch zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Für die Beteiligten war es ein spannender Nachmittag: die Kinder zeigten öffentlich, was sie eingeübt haben und die Zuhörer erlebten die erfrischende Art der Kinder. Die Rollstuhlgruppe sagt nochmals herzlichen Dank für die Einladung.


Am 12. April in der Woche vor Ostern kam auf Einladung der Rollstuhlgruppe Frau Schill mit Ihrer Tochter Judith zu Besuch. Frau Maloku und die Mitarbeiter des Heims hatten das Felgerzimmer mit österlichem Schmuck festlich gerichtet. Schon zum 5. Mal war der Besuch vom Haselstaller Hof gekommen und überraschte die Bewohner sozusagen mit einem lebendigen Ostergeschenk.

Ein Lämmchen, erst drei Tage alt und 3 flauschige „Osterhasen“ machten die Runde und durften von jedem, der sich traute, gestreichelt werden. Auch ein paar Nachbars-Kinder ließen es sich nicht nehmen, dabei zu sein. Die Freude war sehr groß und manche konnten gar nicht genug bekommen. Frau Schill erzählte ein wenig von ihren vielen Tieren und dem Leben auf ihrem Hof, so dass die Zeit wie im Flug verging. Man sang noch ein paar Frühlings- und Osterlieder. Mit Blumen, einem Geschenk und herzlichen Dankeschön wurden Mutter und Tochter Schill zum Schluss wieder verabschiedet. Schön ist, dass sie nächstes Jahr wieder kommen werden.


Am 19. April erwartete die Bewohner ein besonders schöner musikalischer Leckerbissen. Peter Bauer spielte zusammen mit seiner Schwester Monika Kriese Musik für Geige und Klavier. Typische „Salonmusik“ aus dem 19. Jahrhundert stand auf dem Programm.

Die Titel „Frühlingserwachen“, „Torgauer Marsch“ oder ein Walzerzyklus aus Rumänien luden ein zum Zuhören und Genießen. Manch einer wäre sicher auch gerne aufgestanden und hätte einen Walzer mitgetanzt. Dann wurden die Bücher verteilt und die Bewohner konnten sich wieder Lieder wünschen, die dann mit Geige und Klavier begleitet noch viel besser mitgesungen wurden.

Dazwischen wurden auch noch Gedichte und Geschichten gelesen, sodass es bald wieder Zeit war, an den Abschluss zu denken. Für die Musiker gab es zum Schluss Blumen und ein Geschenk und mit viel Beifall und großem Dank wurden sie dann begeistert verabschiedet. Auch hier freuen wir uns alle auf ein nächstes Mal.