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In dem neuen Heft geht es um das Schwerpunktthema Familie.

Eine Diakonieschwesternschaft ist ein guter Ort, um sich mit unterschiedlichen Familienbegriffen und Familienformen zu beschäftigen. Denn Schwesternschaften verstehen schon immer mehr und anderes unter Familie als nur das klassische Familienmodell von Vater, Mutter, Kind(er). Der Beitrag von Oberin Heidrun Kopp erzählt davon.

Der theologische Impuls von Pfarrer Patrick Smith lässt schon diesen weiteren Familienbegriff aufscheinen. Familie ist ein starkes Wurzelwerk und ein unzerstörbares Band. Das wird nicht nur in der eigenen Familie sondern auch in der Familie der Kinder Gottes sichtbar.

Damit Familie als Ressource erlebt werden kann, müssen Politik und Gesellschaft dafür sorgen, dass Familien in schwierigen Situationen auch professionell unterstützt werden. Der Artikel zur Vielfalt familiärer Lebensformen und zur Familiengesundheit der Soziologinnen Dr. Ursula Offenberger und Birte Kimmerle sind hierfür ein Beitrag. Unterstützung von Familien im Alltag ist die Aufgabe der Familienpflege. Wie sich die Herausforderungen da verändern und was das für die Ausbildung in der Familienpflege bedeutet, zeigt der Beitrag von Brigitte Schäfer und Juliane Aanen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein großes gesellschaftliches Thema und es liegt der Schwesternschaft als Arbeitgeber besonders am Herzen. Die Verleihung des Evangelischen Gütesiegels Familienorientierung zegen, was in diesem Bereich schon möglich ist und was neu angestoßen wurde. Interviews und Gespräche mit Mitarbeitenden veranschaulichen, vor welchen Herausforderungen Mitarbeitende stehen und welche Maßnahmen ihnen helfen, Familie und Beruf gut zu vereinbaren.

Die Schwesternschaft ist dankbar für das selbstverständliche diakonische Miteinander von Schwestern und Brüdern, Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen. Wie diese Dankbarkeit in verschiedenen Formen der Wertschätzung ihren Ausdruck findet, berichtet Pfarrerin Ulrike Nuding.

Sie können Diakonie in unserer Zeit (Heft 2, 2019) hier downloaden.

29.11.2019


Die Evangelische Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal lädt am Sonntag, 15. Dezember 2019 (3.Advent), zu einem Offenen Singen in die Mutterhauskirche ein.

Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Jörg M. Sander (Bezirkskantor in Freudenstadt), der als Bruder zur Schwesternschaft gehört, werden Lieder zur Advents- und Weihnachtszeit gesungen, altbekannte und neue. Das Offene Singen im Advent dient der Einstimmung in die bevorstehende Festzeit und schließt an alte kirchliche Singtraditionen an.

Zum Mitsingen sind alle eingeladen, die Freude daran haben, gemeinsam mit anderen zu singen. Es werden keine besonderen Voraussetzungen erwartet.

Beginn der Veranstaltung ist um 16 Uhr in der Mutterhauskirche, Hildrizhauser Str. 29, Herrenberg. Der Eintritt ist frei.


Im Rahmen des Wochenschlussgottesdienstes berichten Pfarrerin Brigitte Straßner und Christlinde von Keler über die aktuelle Lage in Argentinien und über das Partnerschaftsprojekt "Kindertagesstätte Quilmes/Argentinien".
Pfarrerin Brigitte Straßner und Christlinde von Keler waren im November in Argentinien und bringen frische Eindrücke und Bilder mit.

Die Evangelische Diakonieschwesternschaft lädt herzlich ein. Der Wochenschlussgottesdienst beginnt um 19 Uhr in der Mutterhauskirche, Hidrizhauser Str. 29, Herrenberg.


 

Ab dem 22. Dezember wird auch in diesem Jahr in der Mutterhauskirche der Evangelischen Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal wieder eine Weihnachtskrippe zu sehen sein. Auf einer Fläche von ungefähr acht Quadratmetern ist eine Krippenlandschaft auf mehreren Ebenen zu sehen, die größtenteils aus Eglifiguren und Naturmaterialien besteht. Die Personen und die Tiere der Weihnachtsgeschichte sind dabei, aber auch Engelsfiguren bis hin zum Morgenstern, der über der Szenerie leuchtet. Über die Weihnachtsfeiertage und zum Erscheinungsfest am 6. Januar 2020 verändern die Figuren ihre Positionen entsprechend dem Weihnachtsgeschehen.

Krippenlandschaft

Besichtigungszeit ist an Sonn- und Feiertagen jeweils vor und nach den Gottesdiensten. Montag bis Freitag ist die Mutterhauskirche zwischen 8 und 16 Uhr geöffnet, an den Samstagen bis 12 Uhr. Die Krippe bleibt bis Mariä Lichtmess am 2. Februar 2020 aufgebaut.


Die Evangelische Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal lädt am 2. Weihnachtsfeiertag, Samstag, 26. Dezember 2019, zum Vortrag mit Bildern mit Armin Dieter ein.

Der aus Funk und Fernsehen bekannte Naturfotograf Armin Dieter zeigt neben Landschaften und Impressionen auch beeindruckende Fotos und Videosequenzen der Tier- und Pflanzenwelt vor unserer Haustüre. Gehen Sie frühmorgens mit ihm auf die Pirsch zu Rehwild und Wildschweinen. Beobachten Sie Waschbären bei der Nahrungssuche, Dachse und Füchse an ihrem Bau oder was sich so alles an einem Tümpel abspielt. Ebenso beindruckend und faszinierend ist auch unsere heimische Orchideenwelt und die sie umgebende Landschaft. Lassen Sie sich durch teils unglaublich nahe Ansichten von unserer Natur faszinieren und erleben Sie einen unvergessenen Ausflug in Wald und Flur.

Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und findet im Mutterhaus der Schwesternschaft, Hildrizhauser Straße 29, statt. Spenden zur Deckung der Unkosten sind willkommen.


Mit dem offiziellen Spatenstich begann am Montag, 28. Oktober 2019 der Bau des Pflegeheims von Gültstein. Bauherr und Träger ist die Evangelische Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal, Betreiber die gemeinnützige EDH-Seniorendienste GmbH, eine Tochtergesellschaft der Diakonieschwesternschaft.

An zentraler Stelle nahe des historischen Ortskerns entsteht eine Einrichtung mit 60 Pflegeplätzen verteilt auf vier Wohngruppen, einschließlich eingestreuter Kurzzeit- und Tagespflegeplätze. Die gesamten Baukosten für das Projekt belaufen sich auf rund 8,8 Millionen Euro. Die Stadt Herrenberg unterstützt das Bauvorhaben mit einem Zuschuss für den Kauf des Grundstücks in Höhe von 516.300 Euro.

Kaufmännischer Vorstand Kathrin Ehret gab beim Spatenstich bekannt, dass das Pflegeheim Karolinen-Stift heißen werde. Die Herrenberger Schwester Karoline Veith war über viele Jahre Gemeindeschwester in Gültstein. Im Gründungsjahr 1913 ist Karoline Veith in die Schwesternschaft eingetreten. Bis 1948 war sie Gemeindeschwester im Ort. „Schwester Karoline hat Kranke versorgt, Geburten begleitet und hatte immer ein offenes Ohr für die Gültsteiner Bürger.“, erzählte Kathrin Ehret.

Mit dem Karolinen-Stift will die Schwesternschaft sich wieder ganz direkt im Ort einbringen, ein offenes Haus schaffen und den Kontakt zu der Vereinen suchen.

Der Bezug der Pflegeeinrichtung ist für Sommer 2021 geplant.


Gütesiegel 2019 2Die Evang. Diakonieschwesternschaft ist ein ausgezeichnetes Unternehmen, was die Familienfreundlichkeit anbelangt. Am 19. September wurde das Gütesiegel in einem Festakt Berlin an zwölf Einrichtungen verliehen, die zusammen mit der Diakonieschwesternschaft die Pilotphase durchlaufen haben. Das Evangelische Gütesiegel Familienorientierung wurde von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Diakonie Deutschland entwickelt. Das Gütesiegel bescheinigt der Diakonieschwesternschaft, ein attraktiver und verlässlicher Arbeitgeber zu sein für Mitarbeitende mit Kindern sowie für Mitarbeitende, die pflegende Angehörige versorgen.

EKD-Ratsvorsitzender Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm unterstrich in seiner Begrüßungsrede, dass es eine Zukunftsfrage sei, wie es besser gelingen kann, dass Frauen und Männer sowohl eine ambitionierte Berufstätigkeit ausüben können als auch über genügend Zeit und Flexibilität verfügen, um gleichzeitig Kinder und Angehörige zu versorgen.

Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, betonte: "Mit dem Evangelischen Gütesiegel Familienorientierung haben wir ein Instrument entwickelt, um Familienfreundlichkeit strategisch und strukturell in der Personalpolitik evangelischer und diakonischer Einrichtungen und Dienste zu verankern. Wir sind sicher, dass davon nicht nur die Mitarbeitenden und ihre Familien, sondern auch unsere Träger, Einrichtungen und Dienste durch qualifizierte Bewerbungen, sinkende Fehlquoten und stärkere Verbundenheit ihrer Mitarbeitenden profitieren“.

VerleihungDSWHerrenbergKorntal web

Von links: Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (EKD-Ratsvorsitzender), Franziska Giffey (Bundesfamilienministerin), Sieglinde Berger (Projektverantwortliche Diakonieschwesternschaft), Andrea Kellermann-Lorenz (Zentrales Qualitätsmanagement Diakonieschwesternschaft), Maria Loheide (Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland) © Franziska Woellert

Für die Zertifizierung organisierte eine Projektgruppe innerhalb der Diakonieschwesternschaft einen Prozess, bei dem alle Mitarbeitenden einbezogen wurden. Mithilfe eines Fragebogens wurden schon bestehende Instrumente einer familien- und lebensphasenorientierten Personalpolitik evaluiert und neue Maßnahmen entwickelt. So sind familienfreundliche Arbeitszeiten nicht nur in der Verwaltung sondern auch in der Pflege möglich. Bei Bedarf kann home office vereinbart werden. Es wird ein Springerpool in der Pflege aufgebaut für geplante Ausfälle, um Überstunden zu vermeiden. Kinder können zu einem der Betriebsausflüge mitgebracht werden. Teilzeitarbeit ist auch bei Führungskräften bis in den Vorstand hinein möglich. Der Maßnahmenplan wurde mit der Mitarbeitervertretung, dem Betriebsrat sowie dem Vorstand abgestimmt und wird in Zukunft weiterentwickelt sowie ergänzt.

Viele familienorientierte Maßnahmen sind so selbstverständliche in der Alltagspraxis verankert, dass sie gar nicht erst Eingang in den Maßnahmenkatalog zur Zertifizierung gefunden haben. Aber auch so basiert die Erst-Zertifizierung mit dem Ev. Gütesiegel Familienorientierung auf über 20 umgesetzten Maßnahmen, und damit deutlich mehr als gefordert.

Die Auszeichnung durch das Gütesiegel ermutigt die Diakonieschwesternschaft, die Familienorientierung auszubauen und als strategisches Managementinstrument zu nutzen, um attraktiver Arbeitergeber zu sein.


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